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Mit Franziska Watzinger und Christian Schönbauer wanderten 58 Mitglieder in das Gra-  fenland zu Ortenburg. Das einflußreiche Geschlecht der Ortenburger hatte mit Rapoto I in Bayern Fuß gefasst. Eine jüngere Linie herrschte in der kleinen Grafschaft. Sie war bis 1805 reichsunmittelbar, ein Ländchen des Herzogs- bzw. Kurfürstentums Bayern. Dieser Status erlaubte dem Grafen Joachim in seinem Gebiet 1563/66 die Augsburger Konfession einzuführen. Fortan bildete die Grafschaft eine protestantische Enklave im katholischen Niederbayern.
 

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Nach der Einkehr in Harbach bedankte sich Ludwig Grundner bei den Wanderführern für die gute Organisation. 
 

 Emmaus-Wanderung im  Grafenland zu Ortenburg

 

Das evangelische Gottes-  haus in Steinkirchen

Dem Heiligen Laurentius geweiht

Emmausgang mit Aprilwetter

Weils so Brauch ist: Eier pecken zum Osterfest

Launiges Wetter, jetzt wieder Sonne

Besuch der Klosterkirche St. Salvator

Prachtvolle Innenausstattung mit den Figuren von Joseph Deutschmann

Ein Schneeschauer kommt selten allein

Der Name Sammarei ist eine volkstümliche Abwandlung von Sancta Maria.....Sankt Marei........Sammerei. In der Kirche befindet sich eine Holzkapelle, die nach einem Brand     eines Bauernhofes 1619 nahezu unversehrt erhalten blieb. In dieser Holzkapelle in der heutigen Kirche befinden über 1300 Votiv- tafeln, die von tiefer Volksfrömmigkeit und Gebetserhörungen zeugen. 

 

Die Wallfahrtskirche Sammerei

Weithin bekannt: Der g’schlamperte Engel von Sammerei, der am linken Bein seinen hohen Gold-Schuh verloren hat

 

Links: Die älteste Votivtafel in Öl gemalt aus dem Jahr 1672

Fotos: Prochaska

 

Bei typischem Aprilwetter führte die Wanderung nach
Steinkirchen zur Besichtigung der spätgotischen 1475
erbauten evangelisch-lutherischen Kirche. Sie kam
1500 unter das Patronat der Grafen von Ortenburg.
Adelige Bürger aus der weiteren Umgebung wurden
hier beigesetzt. Durch das schöne Hügelland ging es
weiter nach St. Salvator, wo um das Jahr 1000 die
Vornbacher Grafen die Herrschaft über den königlichen
Forst Steinkart bekamen. Interessant war die Kirchen-
führung in der berühmten Wallfahrtskirche Sammerei.
Die Holzkapelle fand 1619 große Beachtung, nachdem
sie unversehrt ein Feuer überstanden hatte. Bei der
obligatorischen Gedenkandacht beeindruckte die junge
Schülerin Laura Kinateder mit ihrer Lesung aus dem
Lukas-Evangelium.