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Der Granatz-Weg im Innviertel

Eine geschichtsträchtige Wanderung unternahmen 32 Mitglieder mit den Wanderführern Konsulent Matthias und Irmgard Huber auf dem 1156 zwischen Bayern und dem Herzogtum Österreich gezogenen Grenzweg "Granatz". Benannt nach dem altslawischen Wort für Grenze, "Granica". Er erstreckt sich ausgehend von Geiersberg über die Gemeinden Pram, Traiskirchen im Innkreis, Riedau, Zell an der Pram, bis nach St. Willi- bald. Erst 1779, mit dem Frieden von Teschen, der den Erbfolgekrieg beendete, kam das Innviertel zu Oberösterreich.

Die Bewohner auf der ursprünglich bayerischen Seite werden immer noch als "Granitzer" bezeichnet. Kuriose Details erfuhren die Wanderer über die Leonhardkirche in Geiersberg. In ihr fand ständig unerlaubter Waren- schmuggel statt. Eine 7 km-Wanderung durch Wald und Flur führte nach Taiskirchen zur Einkehr.
Das Ausstellungssthema "vom Korn zum Brot" gibt interessante Einblicke über Getreidearten in der 1371 erstmals erwähnten Furthmühle in Pram. Heute ein stattliches Ensemble mit Mühle, Säge und Nebenge-   bäuden. Die Zwillinge Emma und Sophie, Lili und Freundin Dalia lauschten begeistert.
Strömender Regen überraschte die Wanderer auf dem 4 km langen Weg zum Stausee Altmannsdorf. Nach einer schmackhaften Einkehr gings wieder heimwärts.

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Fotos: Huber/Beringer