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Mit Heinrich und Mirka Nejedly wanderten 54 Mitglieder auf den Schmugglerspuren "Schwirzersteigen", beginnend an einer der bedeutendsten und eigenartigsten Landschaft Mitteleuropas, dem Bischofsreuter Waldhufendorf, mit den darin lebenden Tier- und Pflanzenarten, durch Wiesen und einsame Wälder nach Böhmen, in den Nationalpark Sumava, der zusammen mit dem Nationalpark Bayerischer Wald das größte zusammenhängende mitteleuropäische Waldgebiet darstellt.

Übrig geblieben: das letzte Haus vom ehem.Schönberg

In Granit gemeiselte Erinnerung

Alte Wegkreuze zeugen vom tiefen Glauben an die Schöpfung

Die Grenzgänger

Unser Wanderkind Tara kommt überall durch

Bei der derzeitigen Hitze sucht man gern ein schattiges Plätzchen

Einkehr beim Stohmaier - da schmeckts immer!

Wenn die Heinrich und Mirka führen, gibts immer einen vollen Bus

Fotos: Nejedly

 

Im ehemaligen Dorf Schönberg - Krasna Hora - gönnten sich
die Wanderer auf schattigen Plätzen die wohlverdiente Ruck-
sackverpflegung. Vom 1795 gegründeten Dorf ist nach der
1956 erfolgten Zerstörung nicht viel übrig geblieben - ein
letztes Haus, ein paar Kreuze, Bildstöcke und den mit alten
Linden gesäumten Dorfweg. Schöne Ausblicke und weiche
Wiesenwege leiteten die Gruppe über den ehemaligen Brand-
weg zum Grenzbach, wo eine alte Granitdecke nach Bayern
führt. Haidmühle, das Dorf im ehemaligen Hochstift Passau,
fiel erst 1805 mit den Friedensverträgen von Brünn und
Pressburg an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen ent-
stand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
Die Teilnehmer erwanderten hier den sehenswerten Industrie-
steig, der auf Übersichtstafeln über die alten Eisenhammer,
Mühlen und den Torfabbau informiert. Vor Gewitterbeginn
erreichten sie das urige Gasthaus Strohmaier in Haidmühle und
wurden kulinarisch verwöhnt. Sektionsvorstand Peter Salz-
berger dankte den Wanderführern und dem Busfahrer der
Firma Hutzler.