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Kösslarn und sein Kirchenstiftungswald

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Gut beschirmt geht’s durch den Kirchenstiftungswald

Die katholische Pfarr- und Wallfahrtskirche Hl. Dreifaltig- keit in Kösslarn steht inmitten des Befestigungsringes einer spätgotischen Anlage von geschlossener Erhaltung. Der Historiker Dr. Ludger Drost führte durch das Kir-  chenmuseum, in dem u.a. das älteste Messgewand der Diözese Passau aufbewahrt ist. Er berichtete viele Details zu den ausgestellten Kirchenschätzen und begeisterte die Besucher mit seinen Ausführungen.

Helmut Scheuchl, Vorsitzender, dankte den Referenten für ihren großartigen Vortrag. 

Seine Liebe zum Wald fand bei den interessierten Mitgliedern des Bayerischen Wald-Vereins große Reso-   nanz. Forstdirektor Elmar Thumbach vermittelte als Betreuer des Kirchenstiftungswaldes Kösslarn profun-    des Wissen aus der Geschichte der bis 1364 zurück reichenden Marienwallfahrt, die dem Kirchenstiftungs- wald sein Bestehen verdankt. Mit dem Schneebruch      1979 begann die Serie der Katastrophen. Der Orkan Wiebke fällte 6000 Festmeter Fichten. Auf den Wieder-   aufforstungsflächen wurden Laubbestände mit Eiche und Buche als dienende Baumart, aber auch Bergahorn und Kirsche angebaut. Die Pflege und Weiterentwicklung der Laubwaldflächen ist die waldbauliche Hauptaufgabe im Kirchenwald geworden. Auf den nach den Stürmen Kyrill und Lothar entstandenen Flächen finden sich auch Birke und Vogelbeeren. Die Zukunft unter dem Zeichen Klimaerwärmung ist ein gesunder Mischwald.

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Elmar Thumbach informiert über den Baumbestand

Fotos: Bok