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Das auf einer Halbinsel in einer vollendeten Flussschleife des Inns liegende Wasserburg war diesmal das Reiseziel von 60 Mitgliedern. Organisiert von Willy Anetsberger und Andreas Wittmann konnten die Teilnehmer, in zwei Gruppen aufgeteilt, die hervorragende einheimische Führung durch die alte Handelsstadt genießen. In kurzweiligen Insider-Erklärungen und Erzählungen erfuhren die Passauer viele interessante Einzelheiten über die Bau- und Kulturgeschichte der bis heute noch vom 15.Jh. geprägten Altstadt mit ihren bunten Häuserfassaden, Marktplätzen, Renaissance-Giebeln und den vielen noch heute geschäftlich genutzten malerischen Laubengängen.

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Kultur-Ausflug nach Wasserburg

 Auch die innen reichlich ausgestattete, gotische Frauenkirche, sowie die Jakobus-Kirche waren Ziel der Führung. Mittags wanderte die Gruppe über die alte Innbrücke hinauf zum Gasthof Huberwirt am Kellerberg. Ein Höhepunkt war der Stadtblick von der Schönen Aussicht am Scheitelpunkt der Innschleife. Nachmittags stand am Programm ein Spaziergang auf dem Skulpturenweg wo Mitglieder des hiesigen Künstler-Kreises ihre Objekte zeigen. Anschließend konnte man die Kaffeezeit und den italienischen Flair der Stadt individuell in einem der vielen Straßen-Cafes genießen, bevor die Heimfahrt angetreten wurde. 2. Vorsitzender Peter Salzberger dankte den Organisatoren und dem Busfahrer für die gelungene Wander- und Kulturfahrt. (nj)

 

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Führung durch die Altstadt am Inn mit großartiger Bausubstanz

Um 1300 entstanden: Der hohe Kirchturm der Frauen- kirche als städtischer Wach- turm gegen feindliche Angriffe.

Sehr wertvoll: das Schnitzwerk der barocken Kanzel

Heute noch: schöne Namens-  schilder an den Bänken

Das Rathaus im spätgotischem Stil war bis 1970 auch das sog. Brothaus. Hier mußten alle Bäcker ihre Backwaren abliefern, die von einem Brothüter treuhänderisch verkauft wurden. Rechts: Wappen und Zunftzeichen an der Giebelfront.

Der Zugang ins Stadtzentrum über die Innbrücke

Das Fresko an der Jakobuskirche zeigt kunstvoll den “Baum des Lebens”

Die Fassade des Kernhauses am Marktplatz zählt zu den schönsten Rokoko-Arbeiten Süddeutschlands.

Die wohlhabende Patrizier-Familie Kern hat dieses prächtige Gebäude in Auftrag gegeben. 1795 erwarb es die Stadt Wasserburg als Stadtrichter-   haus. Bild: Herr Kern mit Goldkette

Mittags-Einkehr am Kellerberg         

 

Gute Inforamtionen in der Frauenkirche über dier Baugeschichte

Fotos: Neyedlj/Prochaska