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Viele Einzelheiten aus der Geschichte und der waldbaulichen Entwicklung des Neuburger Waldes konnten die wissbegierigen Sektionsmitglieder bei dieser etwas anderen Samstags-     wanderung vom Revierförster Franz Karl erfahren. Die herrlichen, mächtigen Baumstämme der heute über 170 Jahre alten Eichenbestände erinnern an Johann Ludwig Winneberger der in den Jahren 1835 - 1851 als leitender Forstbeamter der Bezirksregierung in Passau auf 300 ha verwilderter Waldfläche autochthone Eichen und andere Laubbäume aufforsten lies. Die Teilnehmer erfuhren viel über die heutigen Probleme des Waldbaues, über den Einfluss des Klimawandels, über die neu eingeschleppten Insekten- und Pilzerkrankungen der Eschen und Ulmen sowie auch über die Vor- und Nachteile der Mechanisierung der Forstarbeiten. Auch die für die Stadtbevöl-  kerung wichtige Erholungsfunktion des Waldes wurde ausgiebig besprochen. Nach der gemeinsamen Einkehr im Gasthaus Knott dankte Wanderwart Willy Anetsberger dem Referenten für die sehr eindrucksvolle und nachhaltige Führung.(nj)

 

Forstwirtschaftliche Wanderung unserer Sektion im Neuburger Wald

Fotos: Nejedly