Der Marien-Wallfahrtsort Heiligenbrunn liegt in einer großen Waldlichtung im Neuburger Wald bei der Ortschaft Jägerwirth. Er entstand bereits im 16. Jahrhundert. Um 1676 wurde neben dem Teich eine hölzerne Kapelle errichtet. Im Mai 1803 wurde die Wall- fahrt im Zuge der Säkularisation verboten, die Kapelle abgebro-  chen, der Teich abgelassen. Bereits im Juli 1803 kamen bereits wieder 2000 Wallfahrer, 1818 wurde wieder eine hölzerne Kapelle errichtet und der Teich hergestellt. Nach dem 2. Weltkrieg erlebte die Wallfahrt eine Neugestaltung. Zwischen 1998 und 2002 wurde die Quelle neu gefasst und der Brunnenbereich neu gestaltet. Die Beliebtheit des Wassers der Quelle ist u.a. darauf zurückzuführen, daß es weicher und deshalb für die Kaffee- und Teezubereitung gut geignet ist.
 

heil02
heil01

Nahezu 600 Gläubige beteiligten sich an der traditionellen Wallfahrt am Mariahilf-Tag in Heiligenbrunn. Unter ihnen auch zahlreiche Mitglieder des Bayerischen Wald-Vereins, geführt von Ludwig Grundner. Die musikalische Gestaltung leitete der "Soizweger Zwoagsang". Die Andacht wurde von der Fürstenzeller Bläsergruppe, dem Harfendou Hinterbauer und den Perlesreuter Sängern untermalt. Gabi Schweizer vom Soizweger Zwoagsang gab bekannt, daß alle Mitwirkenden ehrenamtlich auftreten. Der Erlös dieser Benefiz-Veranstaltung kommt sozial schwachen Menschen zugute. 

heil03
heil06
heil07
heil05

 

Marien-Wallfahrt Heiligenbrunn

Fotos: Prochaska