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Vom 21. bis 28.5. 2017

Wanderwoche in der Wachau

Die Anreise erfolgte am Sonntag über St. Florian bei Linz. Hier konnten das Augustiner Chorherrenstift mit Bibliothek, Prunksälen, Bruckner-Sarkophag und die barocke Pfarrkirche besichtigt werden

Nach Ankunft im Hotel Goldenes Schiff in Spitz stand gleich die erste Wanderung am Programm. Wer wollte, konnte den steilen 1000-Eimer-Weinberg umrunden.


Montag

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Der erste Wandertag geht in Richtung Stift Göttweig. Zunächst aber besteigen wir durch lichten Laubwald den 500 m hohen Waxenberg und haben von hier aus einen guten Blick auf das tiefer liegende Stift.

Dienstag


Der Göttweiger Berg wurde bereits ab 2000 v.Chr. besiedelt. 1072 wurde hier die erste Kirche zu Ehren der Hl Erentruds errichtet. Laut Gründungsur-   kunde hat Bischof Altmann von Passau hier 1063 das Chorherrenstift errichten lassen.       

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Von Spitz nach Weissenkirchen, über den 1000-Eimerweg, 11 km schönes Weinland. 

In der karolingischen Zeit wurde für das niederbayerische Kloster Niederalteich hier Wein angebaut. Es gab hier auch Besitzan sprüche der Bischöfe von Freising für diesen guten alkoholischen Tropfen. 

Im milden Wachau-Klima sprießen auf den Feldern und an Wegrainen immer wieder schöne Pflanzen 

Mittwoch


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Heute wandern wir bergauf/bergab durch das Pfaffental. Jetzt blühen hier die Akazienbäume. Wir kommen zur “Kanzel”. Von hier oben genießen wir einen schönen Ausblick auf den Donaustrom, auf Dürnstein. und auf die großen Weinfelder. Immer wieder huschen Eidechsen über den Weg. Je weiter wir runterkommen, umso näher erscheint uns die Burgruine Dürnstein 

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Donnerstag


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Ab 7.00 Uhr morgens gibt es täglcih von Hannelore Anetsberger eine fitmachende Muntermacher-Gymnastik, die von den Wanderern gern angenommen wird.

Heute fahren wir mit der Fähre auf die rechte Donauseite. Unser Ziel ist die mächtige 150 m lange Ruine Aggstein. Ab dem 12. Jahrhundert wurde daran gebaut. 1529 ist die Anlage bei der Türkenbelagerung Wiens niedergebrannt. Sie wurde wieder aufgebaut und mit Schießscharten versehen.

Wir besuchen heute an Christi Himmelfahrt auch die Kirche in Maria Langegg mit dem prächtigen Marienaltar

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Freitag


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Heute besteigen wir den Jauerling, den höchsten Wachauberg mit 960 m. Peter, unser Busfahrer fährt uns bis Maria Laach, so haben wir nur 350 m Höhe zu gehen. Vom Aussichtsturm haben wir einen weiten Rundumblick bis ins Gebirge. Hier oben finden wir eine Orchideenwiese, die uns gefällt.- Heute nach dem Abendessen kommt ein Musikant und es wird recht lustig


Samstag

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Wir wandern heute den Panoramaweg Spitzer Graben, 12 km zwischen Weinbergen, durch Laubwälder, bei der Burg Oberanna vorbei. Es ist wieder ein sonniger Tag, die Wanderung ist ohne größere Steigungen. Wir haben immer schöne Ausblicke zur Donau, zu den Weinfeldern an Hängen und auf der Ebene. An einem Baum haben wir bereits reife Kirschen gesehen. Die Trauben sind noch winzig grün, die Marillen entwickeln sich schon sichtbar. Der Ursprung der Marillle ist China. Vor Jahrhunderten kam sie über Ungarn in die Wachau. Die Steinmauern an den Hängen dürfen kein Bindemittel haben, damit bei Regen sich nicht das Wasser staut. An einer Berghütte bekommen wir eine deftige Brotzeit mit Wein, Wasser, Bier oder Saft. Es ist ein genussvoller Ausflug. 

Sonntag


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Sonntag, Tag der Heimfahrt. Wir verabschieden uns von unserem Hotel Goldenes Schiff, in dem wir gut gewohnt und gut verköstigt wurden. Wir fahren bis zum Schloß Artstetten, das manche Teilnehmer besuchen. Ein kleine Gruppe wandert von hier an diesem schönen Sonnentag zum Wallfahrtsort Maria Taferl im Nibelungengau. Um 11,30 Uhr besuchen wir in dieser prächtigen Barockkirche die Hl. Messe. Von der Terrasse haben wir anschließend nochmal einen schönen Blick auf die mächtige Donau. In einer Gastwirtschaft essen wir dann gemeinsam zu Mittag und unser Busfahrer Peter bringt uns anschließßend wohlbehalten zurück nach Passau. Danke an alle, die diese Wanderwoche geplant haben und Dank an die Wanderführer, die uns durch diese schöne Landschaft führten.

Fotos: Prochaska

 

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