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Heinrich und Mirka Nejedly führten 43 Bayer-  wald-Freunde ab Bischofsreut über den ehe-  maligen Goldenen Steig. Rasch gelangte man an die Nepomuk-Kapelle aus dem Jahr 1869. Auf Bittprozessionen über die Grenze nach Böh-   misch Röhren wurde die Figur des Hl.Nepomuk gern mitgenommen. Ohne Wissen des Pfarr- herrn wurde im hohlen Inneren der Süßstoff Sacharin geschmuggelt, was der Statue den Namen "Sacharin-Heiliger" eintrug.

Am Goldenen Steig gelegen erreichten die Wanderer die im Jahr 2000 errichtete ein-  zigartige Anlage im Bundes-  gebiet, die Seismographische Messstation am Sulzberg.Hier können hochsensible Senso- ren die kleinsten Explosionen, Erdbeben, Vulkanausbrüche auf der ganzen Welt messen. Die Anlage registriert Boden-  bewegungen im Bereich von millionstel Millimetern. 

 

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Die Kirche und das Schulhaus in Leo-   poldsreut in 1100 m Höhe sind die letzten Zeugen des Dorfes, das 1982 nach Abzug der Bewohner aufge- geben wurde. Vorbei an der Kohlstatt-   brunn-Kapelle wan-  derte eine Gruppe am alten Kreuzweg   nach Hobelsberg/ Grainet. Die andere Gruppe stieg vorher noch auf den 35,6 m hohen Haidelturm und wurde mit einer prächtigen Rundum-  Sicht belohnt.

Eine Gruppe gedachte an der Pater Rupert Mayer Kapelle des 1987 selig gesprochenen Jesuitenpaters, der als Widerstandskämpfer mehrmals verhaftet und zuletzt im  KZ Sachsenhausen interniert worden war. 

Nach der Einkehr in Hobelsberg ging es mit dem Wald- Vereinsbus wieder heimwärts.

Helmut Scheuchl, Vorsitzender, bedankte sich bei den beiden Wanderführern für die perfekte Organisation

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Die Passauer WV-Wanderer vor der Nepomuk-Kapelle

Flotter Marsch bei heißem Sommerwetter

Nachgebildete Wegweiser für die ehemaligen Säumer-Kolonnen: Von hier nach Passau wurden z.B. für die ca. 50 km-Strecke 1 1/2 Tage veranschlagt. Beladenes Pferd mit Säumer

Bayerwald-Glaskunst nahe Leopoldsreut

Holz liegt für den Abtransport bereit

Sche is’ gwen, aber hirt

Kurze Rast mit schönem Fernblick

Der innen hohle    Nepomuk mußte als Schmuggler-Behäl-   ter herhalten

   

Der Sommer war kurz im 1100 hohen Waldgebirge. Oft kam schon im Oktober der erste Schnee und er blieb noch über den April liegen. Deshalb mußte man die milderen Tage für den Feldanbau ausgiebig nützen, um das tägliche Brot auch für den Winter zu sichern. Die Kinder haben dabei schon in frühen Jahren das Arbeiten gelernt. 

Prächtiger Rundblick vom Haidl-Turm auf das nie-  derbayerische Hügelland  

 

Unten: Mittagessen aus dem Rucksack am Turm

Geblieben ist vom Ort Leopoldsreut nur die Kirche und dieses ehemalige Schulhaus

Zur Kohlstattbrunn-  Kapelle führt dieser in Grantisäulen gefaßter, schöner Kreuzweg

Am schattigen Kohlstatt- brunn-Platzl. Detail vom Kapellen-Altarbild

An der Quelle: Das Kohlstattbrunn-Wasser soll gegen Augenleiden helfen

Fotos: Prochaska/Nejedly

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