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Zum Start ins neue Wanderjahr bietet der Passauer Wald-Verein stets ein stadtbezogenes Kulturprogramm. Unter Führung von Reinhart Sitter war diesmal die kulturhistorisch sehr interessante Schaldinger Pfarrkirche vorgesehen, woran sich 30 Mitglieder beteiligten. Im Laufe der            Jahrhunderte entstand hier ein Gotteshaus in basilikaartigem, neuromanischen Stil. Baumeister Aristide Ostuzzi baute nach Plänen von Josef Elsner, München um 1900 die Kirche im heutigen Stil. Der Wunsch nach einem Gotteshaus wurde den Gläubigrn damit erfüllt            

Besuch der St. Salvator-Kirche in Schalding l.d.Donau

Herausragend bleiben die Aktivitäten des Pfarrers Josef Pöltl, der im weiteren Umkreis stets antike Bild- und plastische Kunstwerke für "seine" Kirche zusammentrug. Z.B. die Madonna mit dem Kind aus dem Jahr 1440, die 4 Relieftafeln in der Kapelle, die goldfarbenen Figuren an den Arkadenwänden. Eine Gedenkstätte am Friedhof erinnert noch heute an den Geistlichen. Eine Kostbarkeit ist auch das Rundfenster über der Orgel mit Bonifatius, Heiligen und Glaubensboten aus unserer Umgebung. Die Seitenfenster von Franz Xaver Kurländer zeigen detailreiche Darstellungen aus der Kirchengeschichte unserer Region.

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1992 übernahm die Kirche Kurt Georg Lenz in einem schlechten Zustand. Er lies sie in zeitgemäßer Farbigkeit neu ausstatten, sodaß sie auch heute noch auf jeden Besucher einen freundlichen Eindruck macht. - Der Refe- rent erklärte auch die Herkunft des Namens Schalding: Kommt von Schalten, Stechpaddeln, also von einem handlichen Gerät, wie es zur Fortbewegung von Booten auf der Donau nötig war. Vorsitzender Peter Salzberger bedankte sich auch im Namen aller Teilnehmer bei Herrn Sitter für seinen sehr inhaltsreichen Vortrag. 
 

Fotos: Prochaska