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Zu zwei Zielen führten die Wanderführer Christian Schönbauer und Andreas Wittmann 52 Miglieder im Mühlviertel: zum Felsengipfel Bärenstein (1077m) und zur “Bayrischer Au”, einem der interessantesten Naturschutzgebiete Oberösterreichs. Das einzigartige, ca.10 ha große, in unmittelbarer Nähe der tschechischen Grenze liegende Spirken Hochmoor beherbergt eine Vielzahl von Subalpinen-Späteiszeitrelikt-Pflanzen wie die Spirke, eine äußerst seltene Bergkiefer-Variante, die Moorbirke, den Faulbaum, große Flächenbewuchse der Rauschbeere, Preiselbeere und zwischen dem Torfmoos auch die auf der Roten Liste eingetragene Moos-Beere. Wollgras und verschiedene Sumpfgräser sowie Moosarten ergänzen das Repertoire. Auch die Fauna ist mit fast 500 Schmetterlings- und Insektenarten vertreten. 

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Leider ist der Rundweg in sehr schlechtem Zustand, doch der Tourismusverband Böhmerwald plant zum Sommeranfang 2018 eine Wiedereröffnung des renovierten Lehrpfades mit 12 Infotafeln. Die Teilnehmer der Wanderung stellten auch die Frage: warum heißt dieses, an der altem Krummauer Zoll-   straße, liegende österreichische Gebiet “Bayrische Au”? In frühen Zeiten gehörte ein Teil des Oberen Mühlviertel zu Bayern und die Einwohner der benachbarten böhmischen Dorfern nannten die feuchten Wiesen westlich der mäandern- den Donau die “bairische Au” und so blieb dieser Flurname erhalten. Am einmaligen technischen Denkmal, dem Schwarzenberger Schwemmkanal entlang führte die Forststrasse die Wanderer nach Oberhaag ins Hotel Haagerhof zur verdienten Einkehr. 

Zu Bärenstein und “Bayerischer Au

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Franziska Watzinger dankte den Wanderführern für den erlebnisreichen Tag sowie dem Busfahrer Peter Rieger von Busunternehmen Eichberger.      

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Blick vom Bärenstein-Gipfel in Richtung Moldau-Stausee

Am Bärenstein-Gipfel

Auf schmalen Pfaden durch die Moor-Landschaft

Der Bärenstein-Aufstieg ist felsig

Heinrich erklärt den Schwarzenberg- Schwemmkanal.

Spirkenbewuchs, typisch für die Moorlandschaft

Wander-Ende an der Grenze. dicht beim Moldau-Stausee

Die Passauer Wald-Vereinler sind fleißige Wanderer

Seltenes Farnkraut

Mit 52 Wanderern durch ein schönes Naturschutzgebiet    

 

(Fotos: Nejedlj/Prochaska)