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Montag - Tag der Anfahrt Nach einer fast 650 km langen Busfahrt, während der uns Gerhard Windshuber mit seinen nachdenklichen und lustigen Lesungen und Irma Hollube mit Margret Eizenhammer mit ihren musikalischen Aufführungen die lange Anfahrtszeit verkürzten, bezogen am späten Nachmittag 45 Mitglieder der Wald-Vereins-Sektion Passau im gemütlichen Landhotel Albers in Bödefeld / Hochsauerland Quartier.

Dienstag - 1.Wandertag Mit einheimischer Führung von Eduard wandern wir vom Hotel aus auf den Hausberg Kahle Bauke (733m), von hier zur Talstation des Hunauer Skilifts, wo uns der Hotelwirt mit einem Eintopfessen erwartet . Gestärkt erreichen wir das Wild-Gehege in dem wir auch mehrere Hirsche entdecken, genießen einen schönen Ausblick auf Bödefeld, das wir vor dem Abendessen noch erkunden. Ein Info- Diavortrag rundet den Tag ab.

Mittwoch - 2.Wandertag Der Rothaarsteig ist ein 154 km langer Weitwanderweg der die Stadt Brilon mit Dillenburg verbindet und über die höchsten Kammlagen des Rothaargebirges führt. Unsere Etappe führt uns von der “Feuereiche” - einer Holzskulptur - in die mittelalterliche Stadt Brilon. Erste Gruppe mit Heinrich und Toni geht auf der teils steilen, aussichtsreichen Gipfelvariante des Steiges über den Ginsterkopf und Borbergs Kirchhof; eine karolingische Festungs- und Kirchenruine. Zweite Gruppe mit Willy erreicht auf der klassischen Route nachmittags den Marktplatz in Brilon, und wartet hier auf die “Einser”, die den letzten Etappenteil mit Bus bewältigten.

Donnerstag - 3.Wandertag Ein sehr informativer Bergbau-Wanderweg führt uns um die Ortschaft Ramsbeck herum. Hier kommt man an allen Bergbaurelikten der ehemaligen Eisen- Zink- und Bleierzförderung vorbei, die hier beginnend im 13.Jh. bis in die 70-ziger Jahre des 20.Jh. stattgefunden hat. Nachmittags bleibt Zeit für eine Schifffahrt auf Hennese, einem mehrere Kilometer langen Stausee, der zu Wasserversorgung und Erholung dient.

Freitag - 4.Wandertag Rothaarsteigetappe vom Albrechtsplatz über den bekanntesten Berg dieser Region, den Kahlen Asten (841m) der eine der ältesten deutschen Wetterstationen beherbergt, zu der großen St. Georg Skisprungschanze in Winterberg. Als Panorama-Kammweg ermöglicht der Rothaarsteig weite Ausblicke von den auf ausgedehnten Bergwiesen liegenden Ortschaften Hoheleye und Langewiese. In der Mittagspause am Kahlen Asten gab es sogar Erbsensuppe mit Bockwurst aus dem Bierglas. Abends wurde die Bödefelder Pfarrkirche St.Cosmas und Damian besichtigt. Hier befindet sich auch die berühmte “Schwarze Hand” um die sich mehrere Legenden ranken.

Samstag -5.Wandertag Von dem uns bekannten Wanderparkplatz an der Feuereiche führte die Tagesetappe des Rothaarsteiges vorbei an den Bruchhauser Steinen, einer geologischen Besonderheit - den bis zu 92 m hohen Porphyrfelskuppen - Zeugnissen der Vulkan-Tätigkeit vor ca. 350 Mio. Jahren. Auf einem etwas steilen Anstieg erreichten beide Wandergruppen den Richtplatz in 800m Höhe - eine Richtstätte auf der ab dem 14.Jh. die Verurteilten mit dem Schwert hingerichtet wurden. Nach ausgiebiger Mittagspause stieg man ab in den bekannten Wintersportort Willingen, wo der Busfahrer Peter die müden Wanderer abholte. Abends wurde auch gesungen.

Sonntag - 6. Wandertag Der letzte Wandertag begann am Heidkopf Wanderparkplatz. In der kleinen Ortschaft Jagdhaus wurde in der Hubertuskapelle ein kurzes Sonntagsgebet abgehalten, bevor sich die Wanderer über den Händler - ein Berg ohne Aussicht - zum Margaretenstein aufmachten. Der Stein erinnert an ein tödliches Duell zweier Förster im 18.Jh., die um die Liebe einer schönen Maid Margarete kämpften, die nach dem Tode der Beiden einen Anderen heiratete. Bei sonnigem Frühherbstwetter erreichten Alle am gut markierten Rothaarsteig den Rhein-Weser Turm, ein sehr bekanntes Ausflugziel für Motorrad- und Autofahrer, führt doch hierher eine serpentinenreiche Bergstraße. Eine gemütliche Einkehr im Gipfelhauscafe` rundete den harmonischen Tag ab.

26.09. Montag Morgens nach dem Frühstück werden die Koffer in den Bus aufgeladen und nach einem herzlichen Abschied vom Gastwirt beginnt die Heimfahrt. Nach einer ruhigen Fahrt erreichen wir um 18 Uhr Passau. Eine sehr schöne Wanderwoche ist zu Ende, die Landschaft war überraschend attraktiv, die Städte und Dörfer mit ihren Fachwerkhäusern schön und sauber, das Hotel hatte eine hervorragende Küche und sehr freundliche Bedienung. Dank an Willy Anetsberger für die Organisation und an Alle, die zum Erfolg der Wanderwoche beigetragen haben./ nj

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Fotos: Nejedly