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Wald-Verein zum Hirschenstein

Mit dem

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An denTümpeln und kleinen Teichen gedeihen wieder Blüten, eine Nahrung für die Hummeln.

 

 

Der 1095 m hohe Hirschenstein nahe Straubing/Schwarzach war ein interessantes Wanderziel für 30 Mitglieder. Wanderführer Herbert Wirth holte sich bei Herrn Bauer, dem Leiter des Bernrieder Landtechnik- und Heimatmuseums für die Tour gute Infos ein. Bei Sonnenschein ging es ab Grandsberg zunächst in Richtung Schopf. Für die ehemaligen Mühlen wurden hier künstlich angelegte Wasserläufe angelegt: der Mühlgraben und sein Gegenstück, der Oedwieser Wassergraben, die sich am Schuhfleck vereinigen. Das Wasser fließt in Richtung Dampfsäge und Bernried weiter. Die Schwarzacher Mühlen hätten einst auch Wasser gebraucht. Der Abfluß des Hirschenstein-Wassers Richtung Bernried ließ sie aber leer ausgehen. Man hatte Schieber eingebaut um das Wasser nur nach Schwarzach umzuleiten. Es folgten Reibereien, bis der Forst eingriff und das Wasser in beide Richtungen leitete.

 

Den Wanderern waren die urigen Wasserläufe mit vielen Tümpeln am Mühlgraben ein interessantes Naturschauspiel. Am Grimmeisen-   weiher sieht man noch das Beispiel eines Rückhaltebeckens. Ab dem Schuhfleck gings nach kurzer Rast mit den Wanderführern Herbert Wirth und Andreas Wittmann teils steil und felsig in zwei Gruppen zum Gipfel. Vom kleinen Turm bot sich eine weite Rundumsicht. Hier war auch Zeit für die Mittagspause. Dann ging es wieder hinunter in Richtung Oedwieser Wasserlauf, und weiter zur Nachnittagseinkehr in den Gasthof Menauer. Hier begrüßte die Passauer Frau Meister von der Sektion Schwarzach. Von ihr erfuhren wir, daß im Bräuhaus von einem Degenberger Grafen das erste bayerische Weizenbier gebraut wurde. Dieses Grafengeschlecht spielte hier eine große Rolle. Noch heute wird mit Festspielen an die “Degenberger Dirn" erinnert. Der 2. Vorsitzende Peter Salzberger bedankte sich bei den Wanderführern für die gut ausgearbeitete Tour.

Wanderführer Wirth führt die Gruppe um den Hirschenstein

Der Lauf des Mühlwassers in Granit gemeißelt

Steiniger Aufstieg zum Hirschenstein

Gut am Gipfel angelangt

Weiter Fernblick in alle Richtungen

Andreas befestigt einen Wegweiser. Oben: Beim 10 m hohen Turm

Mittagsbrotzeit am Gipfel-Plateau

Die Passauer Wald-Vereins-Gruppe bedankt sich bei den Wanderführern für die schöne Tour

(Fotos:Nejedly/Schlögl)