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Der Weissensee mit 930 m der höchstgelegene See Kärtens, ist als Naturpark ausgewiesen. Seine türkisblaue Farbe, die im Uferbereich in zartes Weiß übergeht, hat dem See seinen Namen verliehen. Sein Untergrund besteht nicht aus den üblichen Grünschiefern und Gneisen der Tauern, sondern aus Kalkgesteinen, wie sie auch in den Bergmassiven der Umgebung vorkommen. Der knapp 100 m tiefe, 11,6 km lange See ist von einem Seitenarm des Draugletschers ausgeschürft worden. Das Seewasser besitzt Trinkwasser-Qualität. Während der See bis zum September zum Baden einlädt, ist er im Winter zugefroren und stellt mit der 60 cm dicken Eisdecke eine bis März große Eisfläche dar. Den Naturfreunden bieten sich ganzjährig herrliche Wandermöglichkeiten.
 

Wanderwoche Weissensee

Fotos: Schlögl

Mit Wanderwart Willi Antesberger, den Wanderführern Franziska
Watzinger, Andreas Wittmann, Christian Schönbauer und
Anton Bauer erlebten 49 Mitglieder eine exklusive Wanderwoche,
ausgehend vom Unterkunftshotel Arlberger Hof im Ortsteil
Gatschach. Die Fahrt mit der Gondelbahn zur Nattler Alm öffnete
den Wanderweg zur Kohlröslhütte. Die Gruppe 1 erklomm den
2004 m hohen Golz. Interessant war die Wanderung über die
Weisse Wand zur Alm hintern Brunn, der Abstieg erfolgte zum
Ronacher Fels. Das östliche Weissensee-Ufer erreichte man auf dem
Weg über die Bodenalm, die mit der Käserei alle Wanderer verzau-
berte. In Weißbriach begann der Aufstieg zur Waisacher Alm. Die
Gruppe 2 fuhr mit dem Lift zur Bergstation und wanderte zum 1430
m hohen Mittagsnock. Eine Gruppe unternahm die Gratwanderung,
der Rückweg führte über den Kreuzwirt. Der Besucher Eismeister
Norbert Jank informierte in seinem Vortrag über die Geschichte des
Weißensee als größte präparierte Eisfläche der Welt. Mit Gesang und
Tanz verbrachten alle Teilnehmer frohe Stunden. Der Wanderwart
dankte allen Wanderführern für ihre Leistung. Der amtierdende Vor-
sitzende Peter Salzberger lobte den Wanderwart Willi Anetsberger
über die gute Gesamtorganisation der Wanderwoche und dankte
allen Teilnehmern für die gute Gemeinschaft. Sein Dank galt auch 
Busfahrer Peter Hausmanninger.